Einsatzabteilung zieht Bilanz - 75-Jahr-Feier geplant
(ivi). In Obbornhofen steht die Feuerwehr vor einem Problem, das andere Wehren wahrscheinlich auch gerne hätten: „Die steigende Zahl der Aktiven und in der Jugendfeuerwehr macht Probleme, da das Gerätehaus zu klein ist“, stellte Wehrführer Thomas Willa fest. Die 16 Sitzplätze im Unterrichtsraum und die Kleiderspinde reichen nicht aus. Deshalb müsse mit den Verantwortlichen der Stadt eine Lösung gefunden werden, forderte der Wehrführer.
Er stellte während der im Bürgerhaus stattgefundenen Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilung aber auch fest, „mit sechs Einsätzen haben wir ein relativ ruhiges Jahr hinter uns“. Neben einem Brandschutzsicherheitsdienst waren dies drei Brandeinsätze sowie zwei technische Hilfeleistungen.
Zur Weiterbildung gab es drei Lehrgänge auf Kreisebene und an der Hessischen Landesfeuerwehrschule. Abgehalten wurden zudem zehn praktische Übungseinheiten sowie neun Unterrichtsabende.
Ebenso beteiligten sich die 21 Wehrleute an einer Nachtalarmübung und einer Großübung in Inheiden. Obligatorisch war für die Atemschutzgeräteträger der Besuch auf der Atemschutzstrecke in Gießen. Es gab 500 Übungs- und Ausbildungsstunden.
Ein Problem ist auch das Löschfahrzeug, das 25 Jahre alt wird. Bald müsse über einen Austausch nachgedacht werden. Abschließend ging Willa auf das bevorstehende 75-jährige Bestehen der Feuerwehr ein. Es soll am 27. Mai mit der Bockbierband, am 28. Mai mit den „Trenkwaldern“ und am 29. Mai mit einem Festzug gefeiert werden. Den Auftakt bildet bereits am 2. April der Kommersabend, am 17. April gibt es einen Festgottesdienst.
Die Jugendfeuerwehr Obbornhofen startete mit 16 Jugendlichen, davon acht Jungen und acht Mädchen in das vergangene Jahr. Jugendwart Manfred Neugebauer erinnerte an die vielen Aktivitäten. Es gab den Weihnachtsbaumweitwurf, ein Zeltlager der Jugendfeuerwehren und eine Weihnachtsfeier. Abgehalten wurden für die Kinder und Jugendliche 63 Stunden für die feuerwehrtechnische Ausbildung und für die allgemeine Jugendarbeit. Dazu gehörte ein Erste-Hilfe-Kurs, Fahrzeugkunde und Vorbereitung auf Wettkämpfe. Stadtbrandinspektor Richard Pleyer überreichte Beförderungsurkunden an Carsten Kopp, Bianka Gottwald und Thorsten Eisenacher.